Der abgebildete Chart beleuchtet drei verschiedene Aspekte des Unternehmens Alphabet.
Die Bewertung von Alphabet:
Die Bewertung des Unternehmens Alphabet basiert im Wesentlichen auf einem Vergleich zwischen dem Aktienkurs - also dem Preis, zu dem die Aktie an der Börse gehandelt wird - und den zugrunde liegenden Fundamentaldaten, hier dem EBITDA pro Aktie. Idealerweise entwickeln sich diese beiden Werte parallel, denn langfristig folgt der Aktienkurs den fundamentalen Kennzahlen des Unternehmens.Die Herausforderung besteht darin, den richtigen Faktor zu finden, um die Fundamentaldaten so zu skalieren, dass ein aussagekräftiger Vergleich mit dem Aktienkurs möglich ist. Dieser Faktor, der letztlich das faire Kurs-EBITDA-Verhältnis darstellt, wird hierbei als gewichtete Kombination aus dem empirisch ermittelten Referenz-K/EBITDA und dem historischen K/EBITDA von Alphabet berechnet: 60 % Referenz-K/EBITDA (sektorbasierter Vergleichswert, wie in der Referenz-Darstellung) und 40 % historisches K/EBITDA (Durchschnittswert im dargestellten Zeitraum – verändert sich beim Zoomen). Liegen weniger als 12 historische Datenpunkte vor, wird ausschließlich das Referenz-K/EBITDA verwendet.
Der Streubereich zeigt analog zum fairen K/EBITDA eine gewichtete Kombination: 60 % des empirischen Referenzkanals (Streuung vergleichbarer Unternehmen) und 40 % des historischen Streukanals (tatsächliche Bewertungsschwankung von Alphabet im dargestellten Zeitraum, eine Standardabweichung).
Die Güte des EBITDA-Wachstums von Alphabet:
Je stetiger und stärker das Wachstum, desto gesünder hat das Unternehmen in der Vergangenheit gewirtschaftet. Diese Entwicklung kann auf einfache Weise erfasst werden durch die Darstellung des blauen Kanals - je stetiger und steiler, desto besser.Die Entwicklung der Dividende von Alphabet:
Die Dividende - sofern vorhanden - wird hier im Verhältnis zum EBITDA pro Aktie als rote Linie dargestellt. Dabei sind im Wesentlichen zwei Merkmale erkennbar. Zum Einen kann die Ausschüttungsquote im Verhältnis zum erwirtschafteten EBITDA pro Aktie
herausgelesen werden. Die Höhe der Auszahlung gibt eine Vorstellung davon, wieviel Puffer vorhanden ist, sollte das EBITDA einmal geringer werden. Bei geringem Puffer wäre die Auszahlung der Dividende dann entsprechend in Gefahr. Eine exakte Aussage hierzu kann aber nur über die Kennzahl Freier Cashflow getroffen werden, da die Dividende grundsätzlich aus dem Freien Cashflow gezahlt wird.Zum Anderen kann die
Steigerung der Dividende
abgeschätzt werden. Je steiler der Dividendengraph verläuft, desto höher die Dividendensteigerung. Auch Dividendenkürzungen oder -aussetzungen können grafisch erkannt werden.