Der Umsatz von Nokia Oyj betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 19,9 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 3,5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 11,5 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 8,4 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 42,1%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 5,6% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 4,0 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Technologie, dann ist die Bruttomarge von Nokia Oyj unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 6,7 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 4,6 Mrd. EUR | 68,8% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 1,8 Mrd. EUR | 26,1% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 112,0 Mio. EUR erhöht. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 23,2% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,23 Prozentpunkte reduziert.
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 1,6 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 8,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Technologie, dann ist die Operative Marge von Nokia Oyj unterdurchschnittlich.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 277,0 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 30,3% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,1%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 0,12 EUR pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 47,8% niedriger.