Der Umsatz von Fabasoft AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 86,8 Mio EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 7,3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 42,7 Mio EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 44,2 Mio EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 50,9%
Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 36,1% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 10,8 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Technologie, dann ist die Bruttomarge von Fabasoft AG unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 30,9 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
● Vertrieb und Marketing | 4,8 Mio. EUR | 15,5% |
● Allgemeines und Verwaltung | 5,3 Mio. EUR | 17,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 13,3 Mio EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 15,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Technologie, dann ist die Operative Marge von Fabasoft AG überdurchschnittlich hoch.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 3,8 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 29,3% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,2%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 0,80 EUR pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 3,6% niedriger.