Der Umsatz von Umicore S.A. betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 19,4 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 30,4% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 18,0 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 1,4 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 7,2%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 36,8% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 7,7 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Bruttomarge von Umicore S.A. in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 369,8 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 206,0 Mio. EUR | 55,7% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 334,5 Mio. EUR | 90,5% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 1,0 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 5,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Operative Marge von Umicore S.A. unterdurchschnittlich.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 382,2 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 49,5% entspricht.
Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr um 0,0%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Nach dem Verlust im Vorjahr konnte in 2025 wieder ein Gewinn von 1,60 EUR pro Aktie erzielt werden.