Der Umsatz von thyssenkrupp AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 32,8 Mrd EUR.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,3% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 29,1 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 3,7 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 11,3%
Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 14,6% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 2,1 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Bruttomarge von thyssenkrupp AG in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 4,3 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 259,0 Mio. EUR | 6,0% |
| ● Vertrieb und Marketing | 2,4 Mrd. EUR | 55,2% |
| ● Allgemeines und Verwaltung | 1,7 Mrd. EUR | 38,6% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 2,0 Mio. EUR erhöht. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 0,8% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,06 Prozentpunkte ausgebaut.
Die Betriebskosten überstiegen den Bruttogewinn, so dass ein Operativer Verlust von -594,0 Mio EUR, entstand.
Demnach war die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, negativ.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 505,0 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 48,7% entspricht.
Die Anzahl der Aktien hat sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Nach dem Verlust im Vorjahr konnte in 2025 wieder ein Gewinn von 0,75 EUR pro Aktie erzielt werden.