Hinweis: Der aktuelle Jahresbericht (Form 10-K von 2026) kann hier abgerufen werden.
Der Umsatz von Sportsman's Warehouse Holdings, Inc. betrug für das Geschäftsjahr 2026 insgesamt 1,2 Mrd USD.
Der Umsatz konnte in 2026 um 1,0% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 835,7 Mio USD (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 373,5 Mio USD. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 30,9%
Der Bruttogewinn konnte in 2026 um 0,8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Allerdings ist die Bruttomarge um 0,0 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von Sportsman's Warehouse Holdings, Inc. unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2026 insgesamt 410,9 Mio. USD.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 261,7 Mio. USD | 63,7% |
| ● Weitere nicht näher spezifizierte Kosten* | 17,8 Mio. USD | 4,3% |
Die Betriebskosten überstiegen den Bruttogewinn, so dass ein Operativer Verlust von -37,4 Mio USD, entstand.
Demnach war die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, negativ.
Insgesamt wurde eine Steuerrückzahlung in Höhe von 1,1 Mio. USD erstattet.
Die Anzahl der Aktien in 2026 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,5%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Der Verlust in 2026 mit 1,30 USD pro Aktie wurde gegenüber dem Vorjahr noch ausgeweitet.