Der Umsatz von Safran S.A. betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 31,2 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 12,5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 26,7 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 4,5 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 14,3%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 66,7% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 34,2 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Bruttomarge von Safran S.A. in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 330,0 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 1,6 Mrd. EUR | 473,6% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | -1,5 Mrd. EUR | -455,8% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 54,0 Mio. EUR erhöht. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 5,0% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,43 Prozentpunkte reduziert.
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 4,1 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 13,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Operative Marge von Safran S.A. überdurchschnittlich hoch.
Auf den Operativen Gewinn und den Anderen Einkünften mussten Steuern in Höhe von 2,8 Mrd. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 28,1% entspricht.
Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr um 0,4%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Nach dem Verlust im Vorjahr konnte in 2025 wieder ein Gewinn von 17,17 EUR pro Aktie erzielt werden.