Der Umsatz von Ryanair Holdings plc betrug für das Geschäftsjahr 2026 insgesamt 15,5 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2026 um 11,4% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 12,3 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 3,3 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 21,0%
Der Bruttogewinn konnte in 2026 um 23,1% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 2,0 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Vergleichssektor, dann ist die Bruttomarge von Ryanair Holdings plc unterdurchschnittlich.
Der Vergleichssektor von Ryanair Holdings plc ist der Sektor Industrie.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2026 insgesamt 803,5 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Vertrieb und Marketing | 803,5 Mio. EUR | 100,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 2,5 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 15,8%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Vergleichssektor, dann ist die Operative Marge von Ryanair Holdings plc in den Top 25% aller Vergleichsunternehmen.
Der Vergleichssektor von Ryanair Holdings plc ist der Sektor Industrie.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 249,6 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 10,3% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2026 gegenüber dem Vorjahr um 4,2%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2026 mit 2,06 EUR pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 41,1% gesteigert werden.