Der Umsatz von Merck KGaA betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 21,1 Mrd EUR.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,3% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 9,2 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 11,9 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 56,4%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,5% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 0,1 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Gesundheit, dann ist die Bruttomarge von Merck KGaA unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 7,8 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 2,4 Mrd. EUR | 30,4% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 5,3 Mrd. EUR | 67,3% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 114,0 Mio. EUR erhöht. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 11,3% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,57 Prozentpunkte ausgebaut.
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 4,1 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 19,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Gesundheit, dann ist die Operative Marge von Merck KGaA überdurchschnittlich hoch.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 693,0 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 20,9% entspricht.
Die Anzahl der Aktien hat sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Der Gewinn war in 2025 mit 6,00 EUR pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 6,1% niedriger.