Der Umsatz von Lonza Group AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 6,5 Mrd CHF.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 4,2 Mrd CHF (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 2,3 Mrd CHF. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 35,4%
Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 6,9% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 2,5 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Gesundheit, dann ist die Bruttomarge von Lonza Group AG unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 1,1 Mrd. CHF.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 877,0 Mio. CHF | 82,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 1,2 Mrd CHF, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 19,0%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Gesundheit, dann ist die Operative Marge von Lonza Group AG überdurchschnittlich hoch.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 192,0 Mio. CHF gezahlt werden, was einem Steuersatz von 17,4% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,5%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 13,55 CHF pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 51,7% gesteigert werden.