Der Umsatz von Linde plc betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 28,9 Mrd EUR.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 9,2% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 18,0 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 10,9 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 37,8%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 6,4% gesunken.
Allerdings konnte die Bruttomarge um 1,2 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Rohstoffe, dann ist die Bruttomarge von Linde plc überdurchschnittlich hoch.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 3,0 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 125,1 Mio. EUR | 4,1% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 2,9 Mrd. EUR | 95,9% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 19,7 Mio. EUR verringert. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 0,4% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,02 Prozentpunkte reduziert.
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 7,9 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 27,2%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Rohstoffe, dann ist die Operative Marge von Linde plc in den Top 25% aller Vergleichsunternehmen.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 1,7 Mrd. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 22,0% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,9%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 12,50 EUR pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 5,6% niedriger.