Der Umsatz von Knaus Tabbert AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 1,0 Mrd EUR.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 7,4% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 753,0 Mio EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 249,1 Mio EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 24,9%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 14,1% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 1,9 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von Knaus Tabbert AG unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 264,4 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 0,7 Mio. EUR | 0,3% |
| ● Vertrieb und Marketing | 28,0 Mio. EUR | 10,6% |
| ● Allgemeines und Verwaltung | 12,2 Mio. EUR | 4,6% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 0,9 Mio. EUR verringert. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 0,1% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,08 Prozentpunkte reduziert.
Die Betriebskosten überstiegen den Bruttogewinn, so dass ein Operativer Verlust von -15,3 Mio EUR, entstand.
Demnach war die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, negativ.
Insgesamt wurden Steuern in Höhe von 5,7 Mio. EUR gezahlt.
Die Anzahl der Aktien hat sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Zwar wurde in 2025 ein Verlust von 3,56 EUR pro Aktie gemacht, dieser konnte aber gegenüber dem Vorjahr verringert werden.