Hinweis: Der aktuelle Jahresbericht (Form 10-K von 2025) kann hier abgerufen werden.
Der Umsatz von Eastman Kodak Company betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 1,1 Mrd USD.
Der Umsatz konnte in 2025 um 2,5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 837,0 Mio USD (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 232,0 Mio USD. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 21,7%
Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 14,3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 2,2 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Bruttomarge von Eastman Kodak Company unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 207,0 Mio. USD.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 33,0 Mio. USD | 15,9% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 174,0 Mio. USD | 84,1% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 25,0 Mio USD, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 2,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Operative Marge von Eastman Kodak Company in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,1%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Nach dem Gewinn im Vorjahr wurde in 2025 mit 1,78 USD pro Aktie ein Verlust gemacht