Der Umsatz von Jungfraubahn Holding AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 272,2 Mio CHF.
Der Umsatz konnte in 2025 um 9,0% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 159,9 Mio CHF (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 112,3 Mio CHF. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 41,3%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,1% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 3,8 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Bruttomarge von Jungfraubahn Holding AG überdurchschnittlich hoch.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 35,5 Mio. CHF.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Vertrieb und Marketing | 5,9 Mio. CHF | 16,6% |
| ● Allgemeines und Verwaltung | 12,7 Mio. CHF | 35,6% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 76,8 Mio CHF, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 28,2%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Industrie, dann ist die Operative Marge von Jungfraubahn Holding AG in den Top 25% aller Vergleichsunternehmen.
Auf den Operativen Gewinn und den Anderen Einkünften mussten Steuern in Höhe von 20,8 Mio. CHF gezahlt werden, was einem Steuersatz von 21,0% entspricht.
Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,8%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Der Gewinn war in 2025 mit 13,70 CHF pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 2,4% gesteigert werden.