Gewinn- und Verlust: Intesa Sanpaolo S.p.A.

Jahresbilanz

Der Umsatz von Intesa Sanpaolo S.p.A. betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 27,1 Mrd EUR.
  Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 39,5% gesunken.

Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 1,7 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.

Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 25,4 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 93,6%
  Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,3% gesunken.
  Allerdings konnte die Bruttomarge um 30,4 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.

Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 11,3 Mrd. EUR.

Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:

● Vertrieb und Marketing8,5 Mrd. EUR74,7%
● Allgemeines und Verwaltung3,0 Mrd. EUR26,7%

Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 14,0 Mrd EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 51,7%.
  Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Finanzen, dann ist die Operative Marge von Intesa Sanpaolo S.p.A. in den Top 25% aller Vergleichsunternehmen.

Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 3,6 Mrd. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 27,7% entspricht.

  Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,3%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.

  Der Gewinn war in 2025 mit 0,54 EUR pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 12,5% gesteigert werden.

EBITDA versus Nettogewinn von Intesa Sanpaolo S.p.A.
Jahresbilanz
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Eine andere Betrachtungsweise der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Verhältnis zwischen dem EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization, zu deutsch Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) und dem Nettogewinn.
Denn z.B. Abschreibungen können implizit sowohl in den Herstellungskosten als auch den Betriebskosten enthalten sein und werden somit in der obigen Darstellung nicht explizit ausgewiesen. Dabei sollte beachtet werden, dass z.B. Abschreibungen und Wertminderungen keine tatsächlichen Kosten sind, die einen Geldfluss verursachen. Vielmehr sind sie lediglich auf dem Papier bilanztechnisch vorhanden, um den Nettogewinn und damit die Steuerlast zu senken.
Das EBITDA für 2025 betrug 13,63 Mrd EUR. Die Abschreibungen und Wertminderungen, die später dem Cashflow wieder hinzugerechnet werden müssen, beliefen sich insgesamt auf 0,00 Mio EUR. Damit ergibt sich ein EBIT (Earnings before interest and taxes) von 13,63 Mrd EUR.
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