Gewinn- und Verlust: The Home Depot, Inc.

Jahresbilanz

Hinweis: Der aktuelle Jahresbericht (Form 10-K von 2026) kann hier abgerufen werden.

Der Umsatz von The Home Depot, Inc. betrug für das Geschäftsjahr 2026 insgesamt 164,7 Mrd USD.
  Der Umsatz konnte in 2026 um 3,2% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 109,8 Mrd USD (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.

Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 54,9 Mrd USD. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 33,3%
  Der Bruttogewinn konnte in 2026 um 2,9% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
  Allerdings ist die Bruttomarge um 0,1 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
  Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von The Home Depot, Inc. unterdurchschnittlich.

Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2026 insgesamt 34,0 Mrd. USD.

Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:

● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing30,7 Mrd. USD90,4%

Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 20,9 Mrd USD, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 12,7%.
  Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Operative Marge von The Home Depot, Inc. überdurchschnittlich hoch.

Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 4,4 Mrd. USD gezahlt werden, was einem Steuersatz von 23,9% entspricht.

  Die Anzahl der Aktien in 2026 erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.

  Der Gewinn war in 2026 mit 14,27 USD pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 4,6% niedriger.

EBITDA versus Nettogewinn von The Home Depot, Inc.
Jahresbilanz
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Eine andere Betrachtungsweise der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Verhältnis zwischen dem EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization, zu deutsch Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) und dem Nettogewinn.
Denn z.B. Abschreibungen können implizit sowohl in den Herstellungskosten als auch den Betriebskosten enthalten sein und werden somit in der obigen Darstellung nicht explizit ausgewiesen. Dabei sollte beachtet werden, dass z.B. Abschreibungen und Wertminderungen keine tatsächlichen Kosten sind, die einen Geldfluss verursachen. Vielmehr sind sie lediglich auf dem Papier bilanztechnisch vorhanden, um den Nettogewinn und damit die Steuerlast zu senken.
Das EBITDA für 2026 betrug 24,29 Mrd USD. Die Abschreibungen und Wertminderungen, die später dem Cashflow wieder hinzugerechnet werden müssen, beliefen sich insgesamt auf 3,27 Mrd USD. Damit ergibt sich ein EBIT (Earnings before interest and taxes) von 21,01 Mrd USD.
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