Der Umsatz von Gielda Papierów Wartosciowych w Warszawie S.A. betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 551,9 Mio PLN.
Der Umsatz konnte in 2025 um 18,7% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 161,0 Mio PLN (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 390,9 Mio PLN. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 70,8%
Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 23,1% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Auch die Bruttomarge konnte um 2,5 Prozentpunkte ausgebaut werden. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gesenkt werden konnten.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 189,3 Mio. PLN.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Vertrieb und Marketing | 6,5 Mio. PLN | 3,5% |
| ● Allgemeines und Verwaltung | 13,5 Mio. PLN | 7,1% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 201,6 Mio PLN, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 36,5%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Finanzen, dann ist die Operative Marge von Gielda Papierów Wartosciowych w Warszawie S.A. unterdurchschnittlich.
Auf den Operativen Gewinn und den Anderen Einkünften mussten Steuern in Höhe von 44,7 Mio. PLN gezahlt werden, was einem Steuersatz von 18,7% entspricht.
Die Anzahl der Aktien hat sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Der Gewinn war in 2025 mit 4,65 PLN pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 31,4% gesteigert werden.