Der Umsatz von flatexDEGIRO AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 559,7 Mio EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 21,0% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 170,8 Mio EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 388,9 Mio EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 69,5%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 15,9% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 30,5 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 167,3 Mio. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 0,0 Mio. EUR | 0,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 221,6 Mio EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 39,6%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Finanzen, dann ist die Operative Marge von flatexDEGIRO AG überdurchschnittlich hoch.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 60,4 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 27,4% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,4%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 1,46 EUR pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 43,1% gesteigert werden.