Der Umsatz von Delivery Hero SE betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 14,1 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 14,4% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 11,0 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 3,0 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 21,4%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 9,5% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 5,7 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von Delivery Hero SE unterdurchschnittlich.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 2,9 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Forschung und Entwicklung | 447,2 Mio. EUR | 15,3% |
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 2,5 Mrd. EUR | 84,2% |
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich in 2025 um 32,1 Mio. EUR verringert. Insgesamt beliefen sich diese Ausgaben auf 3,2% vom Umsatz. Dieser Anteil wurde gegenüber dem Vorjahr um 0,72 Prozentpunkte reduziert.
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 85,3 Mio EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 0,6%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Operative Marge von Delivery Hero SE in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,1%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.
Zwar wurde in 2025 ein Verlust von 2,62 EUR pro Aktie gemacht, dieser konnte aber gegenüber dem Vorjahr verringert werden.