Der Umsatz von Ceconomy AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 23,1 Mrd EUR.
Der Umsatz konnte in 2025 um 2,8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 19,6 Mrd EUR (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 3,5 Mrd EUR. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 15,1%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 12,0% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 2,5 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von Ceconomy AG in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 3,2 Mrd. EUR.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 3,2 Mrd. EUR | 102,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 308,0 Mio EUR, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 1,3%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Zyklischer Konsum, dann ist die Operative Marge von Ceconomy AG in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 62,0 Mio. EUR gezahlt werden, was einem Steuersatz von 221,4% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,0%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Nach dem Gewinn im Vorjahr wurde in 2025 mit 0,07 EUR pro Aktie ein Verlust gemacht