Gewinn- und Verlust: Julius Bär Gruppe AG

Jahresbilanz

Der Umsatz von Julius Bär Gruppe AG betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 5,9 Mrd CHF.
  Der Umsatz konnte in 2025 um 52,0% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 1,9 Mrd CHF (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.

Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 4,0 Mrd CHF. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 67,7%
  Der Bruttogewinn konnte in 2025 um 2,8% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.
  Allerdings ist die Bruttomarge um 32,3 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.

Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 3,1 Mrd. CHF.

Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:

● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing1,9 Mrd. CHF61,3%

Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 937,6 Mio CHF, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 15,8%.
  Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Finanzen, dann ist die Operative Marge von Julius Bär Gruppe AG in den schlechtesten 25% der Vergleichsunternehmen.

Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 173,8 Mio. CHF gezahlt werden, was einem Steuersatz von 18,5% entspricht.

  Die Anzahl der Aktien in 2025 erhöhte sich leicht gegenüber dem Vorjahr um 0,1%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf mehr Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär durch diese Situation benachteiligt wird.

  Der Gewinn war in 2025 mit 3,72 CHF pro Aktie zwar positiv, war aber gegenüber dem Vorjahr um 25,2% niedriger.

EBITDA versus Nettogewinn von Julius Bär Gruppe AG
Jahresbilanz
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Eine andere Betrachtungsweise der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Verhältnis zwischen dem EBITDA (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization, zu deutsch Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertminderungen) und dem Nettogewinn.
Denn z.B. Abschreibungen können implizit sowohl in den Herstellungskosten als auch den Betriebskosten enthalten sein und werden somit in der obigen Darstellung nicht explizit ausgewiesen. Dabei sollte beachtet werden, dass z.B. Abschreibungen und Wertminderungen keine tatsächlichen Kosten sind, die einen Geldfluss verursachen. Vielmehr sind sie lediglich auf dem Papier bilanztechnisch vorhanden, um den Nettogewinn und damit die Steuerlast zu senken.
Das EBITDA für 2025 betrug 1,03 Mrd CHF. Die Abschreibungen und Wertminderungen, die später dem Cashflow wieder hinzugerechnet werden müssen, beliefen sich insgesamt auf 96,40 Mio CHF. Damit ergibt sich ein EBIT (Earnings before interest and taxes) von 937,60 Mio CHF.
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