Der Umsatz von Ambev S.A. betrug für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt 88,2 Mrd BRL.
Der Umsatz ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 1,4% gesunken.
Die direkten Kosten, die für die Bereitstellung bzw. Produktion der Produkte oder Dienstleistungen aufgewendet werden mussten, beliefen sich auf 46,0 Mrd BRL (Herstellungskosten bzw. Cost of Revenue). Diese Kosten umfassen zum Beispiel Löhne und Gehälter, aber auch Rohstoffe, die für die Herstellung benötigt werden, sowie Kosten für Maschinen und Gebäude.
Übrig bleibt dann der Bruttogewinn bzw. Gross Profit. Dieser betrug demnach 42,2 Mrd BRL. Die Bruttomarge, also der Anteil des Bruttogewinns am Umsatz, betrug folglich 47,9%
Der Bruttogewinn ist in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 7,9% gesunken.
Auch die Bruttomarge ist um 3,4 Prozentpunkte gefallen. Das bedeutet, dass die Stückkosten für die Bereitstellung der Produkte gestiegen sind.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Nichtzyklischer Konsum, dann ist die Bruttomarge von Ambev S.A. überdurchschnittlich hoch.
Neben den Herstellungskosten fielen auch administrative Kosten an, die nicht direkt der Herstellung bzw. Bereitstellung der Produkte zugeordnet werden können. Diese Betriebskosten (Operating Expenses) betrugen in 2025 insgesamt 22,2 Mrd. BRL.
Die Betriebskosten teilen sich wie folgt auf:
| ● Allgemeines, Vertrieb, Verwaltung und Marketing | 22,0 Mrd. BRL | 99,0% |
Die Betriebskosten gehen vom Bruttogewinn ab, so dass ein Operativer Gewinn von 20,0 Mrd BRL, verbleibt. Demnach ist die Operative Marge, also der Operative Gewinn im Verhältnis zum Umsatz, 22,7%.
Vergleicht man diese Marge mit der anderer Unternehmen aus dem Sektor Nichtzyklischer Konsum, dann ist die Operative Marge von Ambev S.A. in den Top 25% aller Vergleichsunternehmen.
Auf den Operativen Gewinn mussten Steuern in Höhe von 3,4 Mrd. BRL gezahlt werden, was einem Steuersatz von 17,7% entspricht.
Die Anzahl der Aktien verringerte sich in 2025 gegenüber dem Vorjahr um 0,7%. Dadurch teilt sich der Umsatz, der Gewinn und die Dividenden auf weniger Aktien auf, so dass der einzelne Aktionär von dieser Situation profitiert.
Der Gewinn war in 2025 mit 0,99 BRL pro Aktie positiv und konnte gegenüber dem Vorjahr um 7,6% gesteigert werden.